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Screenshot der Broschüre Landesinitiative: Chancengleichheit in der Berliner WirtschaftFoto der Teilnehmenden der ThemenkreiseScreenshot der Webseite zur Berliner Erklärung

Informationen speziell für Berlin

Die folgenden Informationen waren zum Zeitpunkt der Kampagne speziell für Unternehmen und Arbeitnehmende in Berlin interessant.

Erklärung „Frauen an die Spitze!“

Auch der Berliner Senat und die IHK Berlin haben den Handlungsbedarf zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ erkannt und eine gemeinsame Vereinbarung verfasst. Die gemeinsame Erklärung „Frauen an die Spitze!“ sollte die Karrierechancen von Frauen im Berufsleben verbessern und ist am 07. März 2012 von Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat und IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer unterzeichnet worden. Unterzeichnende der Erklärung verpflichteten sich unter anderem, eine Unternehmenskultur der Gleichberechtigung zu pflegen und die weiblichen Beschäftigten gezielt über ihre Karrieremöglichkeiten zu informieren. Die Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung unternehmens- und bedarfsgerechter Instrumente zu Frauenförderung spielte hierbei ebenso eine Rolle. Hier können Sie die Erklärung „Frauen an die Spitze!“ einsehen.

Berliner Erklärung

Die Berliner Erklärung wurde im Dezember 2011 von Frauen und Männern aus Politik, Verbänden, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Medien überparteilich und überfraktionell verfasst. Das Ziel der Erklärung war es, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen – paritätisch und gleichberechtigt. Für mehr Informationen zur Berliner Erklärung klicken Sie hier.

Landesgleichstellungsgesetz

Im Jahr 1991 trat das Landesgleichstellungsgesetz (LGG), zunächst als Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG), für die Gleich-
stellung von Frauen und Männern im Berliner Landesdienst in Kraft. Nach dem Landesgleichstellungsgesetz sind die Einrichtun-
gen des Landes Berlin zur Gleichstellung von Männern und Frauen sowie zur aktiven Förderung von Frauen verpflichtet.

Gesetzliche Instrumente im Rahmen des LGGs sind unter anderem die Erarbeitung und Umsetzung von Frauenförderplänen sowie die Einrichtung von Frauenvertreterinnen. Außerdem muss bei einer Unterrepräsentanz eine Frau mit gleichwertiger Qualifikation einem männlichen Bewerber vorgezogen werden und bei Stellenabbau der prozentuale Anteil von Arbeitnehmerinnen erhalten bleiben.

Die zur Umsetzung der gesetzlichen Regelungen in den Landesbehörden regelmäßig erscheinenden Berichte zeigen, dass die Regelungen bisher mit unterschiedlichem Erfolg in den Landesbehörden umgesetzt werden. So steigt der Frauenanteil auch in höheren Positionen, wobei die Spitzenpositionen in der Leitungsebene immer noch eine Unterrepräsentanz von Frauen aufweisen.

Weiterführende Informationen zum Landesgleichstellungsgesetz erhalten Sie hier.

In den letzten Jahren wurde das LGG regelmäßig aktualisiert, zuletzt trat am 28. November 2010 die 9. Novelle in Kraft. Diese ent-
hält unter anderem Neuerungen zu einer erhöhten Transparenz bei Bewerbungsverfahren sowie Regelungen für die Rechte von Frauenvertreterinnen. Des Weiteren wird darin auch die Anwendung des LGGs in Beteiligungsunternehmen des Landes Berlin geregelt.

2011 wurden drei zur Umsetzung des LGGs wichtige Verordnungen erneuert. Weitere Informationen zu diesen drei Neuerungen erhalten Sie hier.