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Senatorin Kolat beim PodiumModeratorin Beckmann, Herr Dr. Schweitzer beim Podium und Senatorin Kolat beim PodiumHerr Dr. Schweitzer beim Podium

Ausblick

Dr. Eric Schweitzer: „Ich glaube, dass das Bewusstsein bei vielen Unternehmen schon viel weiter ist,
als wir glauben. Ich glaub aber auch, dass es auch immer noch Fälle gibt, wo das nicht der Fall ist.“

Auf der Veranstaltung befinden sich die männlichen Teilnehmenden deutlich in der Unterzahl. Auf dieses Thema bezogen vermutet Dr. Eric Schweitzer, dass sowohl Frauen als auch Männer sich gleichermaßen zu Frauenförderung unterhalten werden, wenn Normalität in diesem Bereich eingetroffen ist. Zudem sei das Bewusstsein für Frauenförderung in vielen Unternehmen viel weiter, als bisher angenommen, auch wenn es weiterhin Ausnahmen gebe. Insgesamt aber führe die gesamtgesellschaftliche Diskussion über Frauenförderung in Kombination mit dem Schaffen struktureller Voraussetzungen dazu, dass die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen zur Normalität werde.

Senatorin Dilek Kolat: „Wir müssen, für die Diskussion, die wir führen, auch noch zusätzlich strukturelle
Voraussetzungen haben, dass das zu einer Normalität werden lässt.“

Bezüglich der Unterrepräsentanz von männlichen Workshopteilnehmenden drückte auch Senatorin Dilek Kolat Bedauern aus.
So sei es erforderlich, beide Geschlechter einzubeziehen, wenn es darum geht, das Thema „Frauen in Führungspositionen“ in Berliner Unternehmen voran zu bringen. Dennoch sieht sie die Veranstaltung als einen Start und betrachtet es als sehr positiv, dass viele Unternehmensvertreterinnen und -vertreter an der Veranstaltung teilnehmen, und viele Unternehmen die Erklärung unterzeichnet haben.

Senatorin Dilek Kolat: „Wenn wir das Thema mehr Frauen in Führungspositionen in Berliner Unternehmen
voranbringen wollen, brauchen wir beide Geschlechter, die in Unternehmen in Führungspositionen sind,
Entscheider sind, Personalentwicklung machen.“

Nun gehe es darum, am Thema zu bleiben um noch mehr Unternehmen zu erreichen und durch die gesellschaftliche Diskussion noch mehr zu bewegen. Durch Good Practice-Beispiele solle Bewusstseinsbildung geschaffen und zum Austausch unter den Berliner Unternehmen angeregt werden. Abschließend erläuterte Senatorin Dilek Kolat, dass die Kampagne auf zwei Jahre ange-
legt sei, und dass sie hoffe, dass das Thema in den kommenden zwei Jahren noch weiter vorankomme.

Senatorin Dilek Kolat: „Dass man über eine Diskussionskultur dann doch Bewusstsein schafft, aber
auch die konkreten Instrumente sich austauschen, das ist meine große Hoffnung.“

Die Ergebnisse der Themenkreise wurden als gute Grundlage für weitere Maßnahmen und Handlungen angesehen. Positiv bewertet wurde ebenfalls das große Interesse Berliner Unternehmen an dem Workshop sowie an der Erklärung zu „Frauen an
die Spitze!“.